Patrik Baab befragt Peter Hänseler
Im Gespräch mit Patrik Baab analysiert Peter Hänseler, warum der Irankrieg keine regionale Krise ist, sondern ein Teil des grossen Konflikts, der sich zusammenbraut.
Peter Hänseler im Interview mit Mia Olb
Mia Olb befragte Peter Hänseler über die Lage auf der Welt.
Einmal sehen ist besser als hundertmal hören
Genau das hatte sich die 77-jährige Miralda vorgenommen, als sie für zwei Monate nach Russland reiste. Was sie mitbrachte, hat wenig mit den im Westen verbreiteten Klischees zu tun.
Unfähig zu einer Einigung
Amerika ist nicht erst unter Trump zu einer Nation von Gangstern geworden. Das war es schon immer – und Smedley Butler hat das gesagt, lange bevor irgendjemand in Washington von ihm gehört hatte.
Das Paradoxon des Überflusses
Der Wandel von Knappheit zu Überfluss stellt eine der tiefgreifendsten Veränderungen in der Geschichte der Menschheit dar. Erwartungen, Kreditausweitung und Spekulation untergraben still und leise die Grundlagen, auf denen wahrer Wohlstand beruht.
Krieg ohne Frieden – die US-Strategie hat nicht viel mit Trump zu tun
Trump ist nicht Herr seiner Politik – er ist lediglich der Frontmann zur Umsetzung einer Strategie mit unappetitlichen Mitteln; eine Strategie zur Hegemonieerhaltung, die schlussendlich auf China und Russland abzielen muss – und wohl scheitern wird, denn die Fehleinschätzungen der USA sind gewaltig.
Der permanente Ausnahmezustand: Wie der Westen Freiheit gegen die Illusion von Sicherheit eingetauscht hat
Von Pandemie-Lockdowns über Energie-Rationierungen bis hin zu Gesetzen zur digitalen Identifizierung: Westliche Regierungen bauen die individuellen Freiheiten still und leise ab – unter dem Deckmantel einer „vorübergehenden“ Notlage nach der anderen.
Sergei Mironow – eine der führenden Persönlichkeiten Russlands
Ein Gespräch mit Sergei Mironow, Vorsitzender der Duma-Fraktion von „Gerechtes Russland“, gibt Einblick wie die russische Gesellschaft und Führung mit den gegenwärtigen Krisen umgeht – und warum sie sich so verhält wie sie sich verhält.
Der Iran untergräbt die Grundlagen des Dollars
Bei dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran geht es um weit mehr als nur regionale Spannungen: Er hat Auswirkungen auf die Zukunft der globalen Währungsordnung.
Col. Lawrence Wilkerson in der Serie "World War III": Der Zerfall des amerikanischen Imperiums
In diesem ernüchternden Interview stützt sich Lawrence Wilkerson auf seine jahrzehntelange Erfahrung, um den globalen Niedergang der USA zu analysieren. Er argumentiert, dass die derzeitigen Strategien – von Stellvertreterkriegen bis hin zur nuklearen Abschreckung – die Welt an einen gefährlichen Wendepunkt treiben.
Der Iran-Krieg als ETE (Empire Terminating Event - Ereignis, das das Ende eines Imperiums bedeutet)
Der Krieg gegen den Iran hat die Illusion der militärischen Überlegenheit der USA und der von ihr gestützten Weltordnung zerschlagen. Das ist kein Rückschlag – es ist der Anfang vom Ende des von den USA geführten Imperiums.
USA: «Warum wir verlieren»
Schaut man sich die Fakten an, so kann man sich des Verdachts nicht entziehen, dass der Irankrieg nicht nur zum grössten militärischen Fiasko in der kurzen Geschichte der USA wird, sondern die USA vom Thron des Hegemonen stossen wird. – Ein Gedankenspiel mit Fakten.
"Die Verbündeten der USA werden ihre Beziehungen neu bewerten müssen, da ihre Bündnisse ihre eigene Sicherheit untergraben könnten." – Interview mit Ivan Timofeev
Nach Ansicht des russischen Wissenschaftlers muss der Iran erhebliche Schäden in Industrie und Wirtschaft hinnehmen, zeigt dabei jedoch gleichzeitig eine hohe Widerstandsfähigkeit.
Die unappetitliche Schlacht um Ungarn – geführt von der EU
Kürzlich, am 12. April 2026, fanden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Es war schon seit längerem für jeden Beobachter ohne Schwierigkeiten erkennbar, dass diese Wahl in die Geschichte nicht nur Ungarns, sondern auch Europas eingehen wird. – Eine unappetitliche Angelegenheit.
Demokratie und die Aushöhlung ihrer Grundlagen
In der gesamten westlichen Welt bewahren die Demokratien zwar ihre institutionellen Formen, doch der Substanz, die ihnen einst Bedeutung verlieh, schwindet still und leise dahin. Was wir erleben, ist keine Abfolge vereinzelter politischer Fehlschläge, sondern ein struktureller Wandel.
Iran: Der Feind, den sich der Westen selbst geschaffen hat
Seit Jahrzehnten stellen die westlichen Mächte den Iran als eine inhärente Bedrohung dar. Doch wie wurde dieses Narrativ konstruiert, ausgenutzt und schließlich in eine sich selbst erfüllende geopolitische Realität verwandelt?
Geopolitik Zentralasiens: Eine neue Seidenstraße?
Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisistan und Tadschikistan – zusammenfassend als Zentralasien bezeichnet – sind Länder, über die die meisten Europäer wenig wissen. Da sie im Herzen Eurasiens liegen, könnten sie zu einem neuen Schauplatz strategischer Rivalitäten zwischen globalen und regionalen Mächten werden.
Irankrieg: Frieden mit den USA ist eine Farce, eine Fata Morgana
Die Amerikaner verkündeten den Sieg und Verhandlungen – die Iraner taten dasselbe. Israel schert sich um nichts und mordet weiter. Ich war noch nie skeptischer in meinem Leben und glaube, dass dies eine Fata Morgana ist. Ich hoffe, dass ich falsch liege.
„Der Iran zeigt, dass Souveränität kein Geschenk ist, sondern das Ergebnis militärischer Eigenständigkeit und eines antikolonialistischen Geistes“, sagt ein iranischer Wissenschaftler
Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran ist bereits jetzt brüchig. In einem Interview erläutert Zeinab Ghassemi Tari, wie es schnell wieder zu Angriffen und Vergeltungsschlägen gekommen ist, was das tiefe Misstrauen Teherans unterstreicht.
Donald Trump und die neue Weltordnung - Eine verstörende Bilanz
Donald Trump ist angeschlagen. Es ist höchst fraglich, ob er sich von seiner Fehlentscheidung, den Iran anzugreifen, wieder erholt.
Reisen in Russland und im Iran: Die Welt in einem neuen Licht sehen
Der Schweizer Verein „Freunde des Kaukasus“ organisiert Erlebnisreisen nach Russland und in den Iran und ermöglicht so einen direkten Einblick in diese Gesellschaften jenseits der Medienberichte.
„Der Westen hat seine Seele völlig verloren, doch die Iraner sind auf der Suche nach ihrer“ – Interview mit Alastair Crooke (Teil III)
Dem ehemaligen MI6-Beamten zufolge könnte dieser Krieg eine weltweite Wirtschaftskrise und eine Phase der „kreativen Zerstörung“ auslösen, aus der etwas Neues und Positives hervorgeht.
Iran-Krieg: Das Ergebnis ist absehbar – doch wie tief im Blut die Welt dorthin watet noch nicht.
Die Folgen des Irankriegs werden die Vorherrschaft des Westens brechen und dem Globalen Süden viel schneller grosse Mittel und Macht in die Hand geben, als dies unter friedlichen Szenarien geschehen wäre. Trump entscheidet lediglich noch, wie tief die Welt auf dem Weg dorthin im Blut versinkt.
"Der Plan des Iran besteht darin, das Machtgefüge in Westasien zu verändern und seinen Status als Großmacht wiederherzustellen" – Interview mit Alastair Crooke (Teil II)
Dem ehemaligen MI6-Agenten zufolge nutzen die USA seit den 1970er Jahren ihre sunnitisch-arabischen Verbündeten in der Region, um den Iran zu schwächen.
Warum das jüngste "Stillhalten" des Goldpreises ein deutliches Kaufsignal ist
In einer Krise verkauft man nicht das, was man will – man verkauft das, was man muss. Der jüngste Kursrückgang bei Gold ist kein Zeichen dafür, dass es seinen Status als sicherer Hafen verloren hätte, sondern ein Beweis für seine eigentliche Rolle: eine Quelle der Liquidität, wenn alles andere erstarrt ist.
Patrik Baab interviewt Jacques Baud in Brüssel
Unser Autor Patrik Baab besuchte Jacques Baud bereits zum zweiten Mal in Brüssel. In diesem grossartigen Gespräch analysiert Jacques Baud die Sanktionen und weist auf Konsequenzen für die Schweiz und Europa hin.
„Dies ist ein asymmetrischer Krieg, auf den sich der Iran seit Jahrzehnten vorbereitet hat“ – Interview mit Alastair Crooke (Teil I)
Nach Ansicht des ehemaligen britischen Diplomaten, der über umfangreiche Erfahrungen in der Region verfügt, ging der voreingenommene Westen davon aus, dass es dem Iran an moderner Technologie mangele.
Der Krieg gegen den Iran: Ein Wendepunkt für Teheran und die internationale Ordnung
Inwiefern verändert dieser Krieg die Islamische Republik, deckt die Doppelmoral der internationalen Ordnung auf und verdeutlicht zivilisatorische Konflikte?
Ein Lügenbaron verkehrt die Welt – und verliert
Donald Trump gefährdet die Welt nicht nur mit Grössenwahn und Gier, sondern wird wohl als Lügenbaron in die Geschichtsbücher eingehen. Wie sieht die Lage wirklich aus, denn die westlichen Medien schenken dem Unsinn Trump tatsächlich Glauben.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Abbau der Demokratie (einschließlich Wahlen)
Staatsstreiche sind überholt. Im 21. Jahrhundert wird die Demokratie häufiger durch Regierungen geschwächt, die Wahlen gewinnen und dann dafür sorgen, dass sie diese nie wieder verlieren.