Im Dienste von Völkermord und Kriegsverbrechen - die Schweizer “Weltwoche” auf Abwegen
Roger Köppel – «Ohne Moral. Ohne Gerechtigkeit. Für Israel.»

Im Dienste von Völkermord und Kriegsverbrechen - die Schweizer “Weltwoche” auf Abwegen

Das Schweizer Wochenmagazin «Weltwoche» wird unter Roger Köppel zum zionistischen Kampfblatt. Die Rechtfertigung von Genozid und Kriegsverbrechen sind nicht nur haarsträubend, sondern unehrlich. Köppel von Israel gesteuert?
Mo. 18 Mai 2026 0

Einleitung

Bereits seit Oktober 2023 fährt die Weltwoche einen sonderbaren Kurs. Die komplett denkfaule Darstellung der Vorkommnisse um den 7. Oktober 2023 hatte zur Konsequenz, dass die Weltwoche unter Führung ihres Eigentümers, Verlegers und Chefredaktors Roger Köppel einen immer kritikloseren Israelkurs verfolgt. Das von Roger Köppel verbreitete Narrativ ist durchsetzt mit «Fakten», die keine sind. Hinzu kommen Unwahrheiten und ein Grundtenor, der aus dem zionistischen Drehbuch Israels zu stammen scheint, leichthin übernommen von einer Zeitung, die von sich behauptet, das Weltgeschehen unabhängig zu beobachten. Der Verdacht kommt auf, dass Roger Köppel zur Marionette israelischer Einflussagenten verkommen ist – die Indizien für eine solche Verstrickung verdichten sich.

In diesem Beitrag analysieren wir zwei von Roger Köppel am 10. und 27. April 2026 publizierte Artikel, indem wir den Aussagen des Verfassers überprüfbare Fakten gegenüberstellen. Das Ergebnis erschüttert. Köppel instrumentalisiert die Geschichte des jüdischen Volkes zur Rechtfertigung der zionistischen Politik Israels in geschichtlich und journalistisch fragwürdiger Weise.

Analyse

Genozid

Am 27.April 2026 publizierte Köppel den Artikel «Sorry, Tucker. Entschuldigung, Professor Mearsheimer. Bei Russland kann ich Ihnen folgen. Bei Israel nicht». Der Titel verspricht eine ernsthafte und fundierte Auseinandersetzung mit den Argumenten dieser beiden amerikanischen Titanen: Professor Mearsheimer, Universität Chicago, ist neben Professor Jeffrey Sachs, Columbia-Universität New York, das grosse Schwergewicht der amerikanischen Geopolitik. Tucker Carlson ist der bedeutendste und mutigste Publizist der Vereinigten Staaten.

Köppels Analyse dieser führenden amerikanischen Intellektuellen erschöpft sich darin, Tucker Carlson als «mutig» und Professor Mearsheimer als «klug» zu bezeichnen. Keines ihrer Argumente werden ernsthaft diskutiert. Warum auch? Köppel fühlt sich wohler, Israel-Propaganda zu verbreiten und bewegt sich intellektuell in seichtem Wasser.

Der stets gutgelaunte Schweizer Wohlfühljournalist negiert den Völkermord in Gaza. Nach seiner sehr eigenen, ohne weitere Erklärung hingeworfenen Interpretation spricht er Israel vom Völkermord ausdrücklich frei. Das ist nichts Neues im Hause «Weltwoche». Bereits im Dezember 2024 fordert Köppel: «Hört einmal auf, alles als Völkermord zu bezeichnen

Die Definition von Genozid nach Art. II des Übereinkommens vom 9. Dezember 1948 über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes kümmert Köppel nicht. Er verschweigt die Entscheidungen des Internationalen Gerichtshof (IGH) betreffend Genozid und den internationalen Haftbefehl gegen Netanjahu, erlassen vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Bereits im letzten Sommer zog der Autor maliziöse Vergleiche zwischen Netanjahu und Putin, um ersteren reinzuwaschen.

«Nicht Israel, es ist die Hamas, die mit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 die Proportionen sprengte: 1200 Menschen ermordet, vergewaltigt, verschleppt – darunter Babys.». Diese Darstellung der Ereignisse des 7. Oktobers durch Köppel findet selbst in der israelischen Presse, «Haaretz», und der «New York Times» keine Unterstützung: Nach Haaretz waren es 900 Tote, 508 davon israelische Soldaten. Es gibt keine Belege für Vergewaltigungen, keine Belege über Tötungen bzw. Enthauptungen von Babys, wie vom offiziellen Israel behauptet. Mehr als die Hälfte der Opfer kam durch israelisches Feuer um. «Haaretz» und auch «The Cradle» beziehen sich hierbei auf die Anwendung der sogenannten «Hannibal-Direktive». Diese verpflichtet das israelische Militär, Geiselnahmen von Israelis auch durch Tötung der Geiseln zu verhindern. «Haaretz» fand auch Folgendes heraus: Die Zahl der durch die Hamas getöteten Zivilisten betrug weniger als 100. Die Tatsache, dass es sich bei den meisten Erschossenen um bewaffnete Siedler handelte, lässt die oben erwähnte westliche „Berichterstattung“ ein weiteres Mal als das dastehen, was sie ist: Hetze im Namen eines offenbar vorab definierten politischen Ziels, das von der «Weltwoche» kritiklos übernommen wird.

Die Planung der Hamas-Aktion vom 7. Oktobers 2023 war den Israelis lange Zeit zuvor bekannt. Unter anderem durch einen Hinweis des ägyptischen Geheimdienstes. Die israelische Führung verhinderte diese Operation ganz bewusst nicht. Was wir damals noch nicht wussten, ist die Tatsache, dass diese Aktion der Hamas durch Tel Aviv zur Rechtfertigung des dann folgenden Genozids in Gaza und für die offizielle Umsetzung des Projekts «Grossisrael» missbraucht wurde, sozusagen als Kick-off. Ein Fakt, den Köppel unerwähnt lässt.

Die Operation der Hamas war militärischer Natur: Geiseln nehmen, um diese gegen die Tausenden von in israelischen Gefängnissen ohne Rechtsgrund festgehaltenen Palästinenser (viele davon Kinder) auszutauschen. Es sei daran erinnert, dass der bewaffnete Widerstand gegen ein Besatzungsregime vom Völkerrecht mitgetragen wird.

Seit jenem 7. Oktober 2023 töteten israelische Truppen gemäss UNO 72'619 Palästinenser, 172'484 wurden verletzt und 391 UNO-Mitarbeiter wurden getötet; dies sind die offiziellen Zahlen  – die Dunkelziffer der unter dem Schutt liegenden Opfer dürfte ein Vielfaches betragen.

Israel

Köppel behauptet, die Juden seien nicht aus Europa eingewandert, sondern ein Volk mit einer Jahrtausende alten Bindung an Palästina. Damit sei das Kolonialismus-Argument nichts wert.

Köppel übernimmt diese unehrliche Argumentation kritik- und schamlos.

Dies ist eine absurde Behauptung, da damit jeder Italiener als Nachfahre Roms mit der gleichen Begründung in Zürich, der ehemaligen römischen Stadt «Turicum», Land und Häuser annektieren könnte. Die meisten jüdischen Bewohner Israels sind aus Europa eingewandert. Israel wurde in Folge der Hitler-Diktatur und des zweiten Weltkriegs vor allem von Holocaust-Flüchtlingen kolonialisiert, zuerst durch Osteuropäer. Später kamen viele Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, so dass heute allein 2 Millionen Menschen mit russischer oder besser sowjetischer Herkunft in Israel leben. Das «Volk Israels» ist folglich historisch nicht aus eigener Kraft gewachsen und hat somit mit dem Volk Israels des Alten Testaments nichts zu tun.

Alle führenden Politiker Israels änderten übrigens ihren Namen, um ihre europäische Herkunft zu verschleiern, auch Netanjahu, dessen wirklicher Name «Mileikowski» lautet. Auch damit vermittelt man einen Anschein, für den es keine Grundlage gibt.

Köppel behauptet weiter, «der Staat Israel entstand nicht durch imperialen Befehl, sondern durch einen Uno-Beschluss». Er bezieht sich dabei auf die UNO-Resolution 181 vom 29. November 1947 (Text hier). Diese sah eine Zweistaatenlösung vor. Dieser dem Frieden zwischen den Nationen förderlichen Lösung kam Ben Gurion zuvor, indem er am 14. Mai 1948 den Staat Israel ausrief und damit einen Krieg provozierte, den die arabischen Nachbarn für den Fall einer einseitigen Ausrufung eines Staates Israel angekündigt hatten.

Köppel täuscht seine Leser, da diese davon ausgehen, dass er den Inhalt der Resolution kennt und faktentreu wiedergibt. Die Verhinderung des Staates Palästina führte zum Krieg von 1948, bei welchem die Israelis durch ethnische Säuberung 850'000 Palästinenser vertrieben oder ermordeten, um den ersten Happen Land zu schlucken. Für die Palästinenser ging diese als «Nakba» - arabisch für Katastrophe oder Unglück – bezeichneten Ereignisse als nationales Trauma in die Geschichte ein, so wie der Holocaust in die jüdische.

Köppel pervertiert somit die gesamte Geschichte Palästinas, um das Verbrechen, das die Israelis bewusst seit dem ersten Tag der Existenz des Staates Israels begehen, zu rechtfertigen, zu relativieren, zu unterstützen.

Demokratie

Eines der Hauptargumente für den Israelkurs Köppels ist die Darstellung Israels als einzige Demokratie in der Region. Er bezeugt damit eine bemerkenswerte Blindheit für die israelischen Realitäten.

Demokratie setzt sich aus folgenden Elementen zusammen: Freie Wahlen, die Anerkennung durch die UNO definierter Grund- und Menschenrechte, Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit und freie Medien. Israel erfüllt die Bedingungen einer Demokratie nicht, da Grund- und Menschenrechte Gleichheit vor dem Gesetz beinhaltet, unabhängig etwa von der Religion. Für Juden und Nicht-Juden gelten jedoch in Israel unterschiedliche Regeln und Rechtsnormen – wodurch ein Apartheitsystem manifestiert ist. Amnesty International stellte dies im Februar 2022 fest. Auch die Rechtsstaatlichkeit, die voraussetzt, dass Gesetze für alle gleichermassen gelten, ist nicht gegeben, da die Gesetze zwischen Juden und Nicht-Juden unterscheiden; so gilt etwa in der Westbank für Nicht-Juden Militärrecht und für die Juden Zivilrecht. Das neueste Beispiel für Rassismus und Apartheit ist die Einführung der Todesstrafe durch die Knesset für Terrorismus ausschliesslich für Palästinenser vor wenigen Tagen.

Folter und Vergewaltigungen von palästinensischen Gefangenen sind nachgewiesen, Letzteres unfassbarerweise auch durch speziell abgerichtete Hunde. Der alle zivilen Normen missachtende Missbrauch betrifft somit nicht allein Menschen, auch Tiere werden zu einem der Natur widersprechenden Verhalten gegenüber Menschen im Namen des Zionismus gezwungen. Realität in der «Demokratie Israel». Wenn ein Palästinenser das Pech hat in der Westbank oder in Gaza zu wohnen, so wird er in einer Art und Weise als Mensch degradiert, wie es im Generalplan Ost vorgesehen war.

«Was für Grossisrael spricht», fragt sich Köppel

Am 10.4.2026 schaut Köppel in seinem Artikel «Gross-Israel, nicht die schlechteste Idee» in die Zukunft und verliert komplett die Kontrolle über Recht und Moral. Er unterstützt einen «Kampf um Lebensraum», der den Visionen und Praktiken Adolf Hitlers im Krieg gegen die Sowjetunion in nichts nachsteht. Selbstsicher schreibt Köppel:

«Ich glaube, ja ich bin fast überzeugt, dass ein grösseres Israel, dass mehr Israel im Nahen Osten mehr Frieden, mehr Wohlstand, mehr Demokratie bedeuten würde.»
Roger Köppel, Weltwoche, 10. April 2026

Seit Israel sich 1947 entgegen der UNO-Resolution 181 selbst ausrief, herrscht im Nahen Osten Dauerkrieg. Wohlstand und Demokratie bleibt der jüdischen Bevölkerung Israels vorbehalten, auf Kosten der arabischen Bevölkerung. Mehr Israel bedeutet somit mehr Krieg, mehr Elend und auf keinen Fall Demokratie.

Köppel argumentiert, dass das Projekt Grossisrael eine Folge der Aggression der arabischen Nachbarn Israels sei, notwendig, um Freiheit, Frieden und Demokratie im Nahen Osten zu schaffen. Eine geschichtlich nicht haltbare, abstruse Aussage, denn «Gross-Israel» ist seit Ausrufung des Staates Israel Staatsräson, in Planung und Umsetzung: Bereits am 21. Mai 1948 schrieb Ben Gurion in seinem Tagebuch:

„Die Achillesferse der arabischen Koalition ist der Libanon. Die muslimische Vorherrschaft in diesem Land ist künstlich und lässt sich leicht stürzen. Dort sollte ein christlicher Staat gegründet werden, dessen südliche Grenze am Fluss Litani verläuft. Wir würden mit diesem Staat einen Bündnisvertrag schliessen. Dann, wenn wir die Stärke der arabischen Legion gebrochen und Amman bombardiert haben, würden wir Transjordanien auslöschen; danach würde Syrien fallen. Und sollte Ägypten es noch wagen, Krieg gegen uns zu führen, würden wir Port Said, Alexandria und Kairo bombardieren. Wir würden damit den Krieg beenden und hätten im Namen unserer Vorfahren die Rechnung mit Ägypten, Assyrien und Chaldäa [Südirak] beglichen.“

“The Achilles’ heel of the Arab coalition is the Lebanon. Muslim supremacy in this country is artificial and can easily be overthrown. A Christian state ought to be set up there with its southern frontier on the river Litani. We would sign a treaty of alliance with this state. Then, when we have broken the strength of the Arab legion, and bombed Amman, we would wipe out Transjordan; after that, Syria would fall. And if Egypt still dared to make war on us, we would bomb Port Said, Alexandria, and Cairo. We would thus end the war and would have settled the account with Egypt, Assyria, and Chaldea [South Iraq] on behalf of our ancestors.”
Quelle: David Ben-Gurion, 21. Mai 1948, an den Generalstab. Aus Ben-Gurion, A Biography, von Michael Ben-Zohar, Delacorte, New York 1978, S. 130.

Zur Erinnerung: Grossisrael schliesst folgende Länder oder Teile davon ein: Ägypten, Jordanien, die Westbank, Gaza, Syrien, Libanon, Irak und einen großen Teil von Saudi-Arabien. Das ist heute hochoffizielle Politik Israels; jeder israelische Soldat trägt diese Karte heute auf seiner Uniform. Diese Länder bzw. Teile davon sollen Israel einverleibt und also angegriffen werden. Diese Strategie unterscheidet sich in keiner Weise von der blutigen Expansionsstrategie Nazi-Deutschlands.

Grossisrael ist auch der Grund für den Angriff Israels auf den Iran, denn dieses seit bald 80 Jahren laufende Monsterprojekt ist nur dann realisierbar, wenn der Iran zerstört oder zumindest neutralisiert ist. 

Unter Missbrauch einer Aussage von Willy Brandt, der die Losung «Mehr Demokratie wagen» prägte, versteigt sich Köppel unter dem Slogan «Mehr Israel wagen» zu folgender Aussage:

„Wer das Wohl der Zivilbevölkerung zum Maßstab nimmt – und das sollte man in einer Debatte, die ständig die Menschenrechte im Munde führt –, muss zur Kenntnis nehmen: Unter dem Schirm Israels geht es den Menschen besser als unter dem der Nachbarstaaten. Ein grösseres Israel würde bedeuten, dass mehr Menschen in den Genuss von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und wirtschaftlicher Teilhabe kämen. Man kann das als naiv abtun. Aber ist die Alternative – gescheiterte Staaten, Theokratien, Bürgerkriege – vielversprechender? Wohl kaum.“
Roger Köppel, Weltwoche, 10. April 2026

Köppel erniedrigt damit Menschen, ja ganze Völker. Der Libanon etwa galt lange Zeit als „Die Schweiz des Nahen Ostens“. Das war, bevor Israel in Zusammenarbeit mit anderen westlichen Mächten durch permanenten Krieg ein normales Leben im Lande unmöglich machte. Wie wir oben gesehen haben, war dies bereits 1948 der Plan Ben Gurions, so seinem Tagebuch anvertraut. Gegenwärtig geht Israel im Libanon genau gleich vor wie in Gaza: Die besetzten Gebiete im Libanon werden dem Erdboden gleichgemacht und ihre Bewohner vertrieben oder ermordet.

Was macht Journalismus aus?

Sensible Themen wie Israel und Palästina bedürfen einer besonderen journalistischen Sorgfaltspflicht. Nonchalance und eine damit einhergehende Oberflächlichkeit sind nicht statthaft.

Der Leser eines Artikels eines weitverbreiteten, gewichtigen Mediums, noch dazu aus der Feder seines Chefredaktors, darf saubere Arbeit und Wahrhaftigkeit erwarten. Den meisten Lesern ist es nicht möglich, Fakten zu überprüfen, ihnen fehlt die Zeit dazu. So vertrauen sie auf die Redlichkeit und das Wort des Journalisten, insbesondere auf das Wort eines Chefredaktors, Eigentümers und Verlegers einer Publikation in der neutralen Schweiz.

Das sind einfache, aber grundlegende Regeln, welche der Arbeit von Roger Köppel zugrunde liegen sollten. Die medialen Realitäten der «Welt“woche» bezüglich Israel widersprechen diesen diametral. Die Unehrlichkeit, mit welcher Köppel argumentiert, die bewusste Verdrehung und Falschinterpretation von Tatsachen ist eines Journalisten, dem viele Leser im deutschsprachigen Raum vertrauen, nicht würdig.

Ich schliesse aus, dass Roger Köppel glaubt, was er schreibt, denn die Unehrlichkeit ist dermassen evident, da sie keiner auch noch so oberflächlichen, insbesondere redaktionellen Überprüfung standhält. Er muss sich somit seiner Unehrlichkeit bewusst sein. Er setzt seine Reputation also bewusst aufs Spiel.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der Umstand, dass andere Medien wie etwa die «Neue Zürcher Zeitung» (NZZ) zwar auf Israels Seite stehen, jedoch auf derart vordergründige Propaganda verzichten, sich mehr Zurückhaltung auferlegen.

Warum tut Köppel das?

Es ist bekannt, dass Tel Aviv mit allen Mitteln Einfluss auf die Meinungsbildung zu Israel nimmt. In den USA ist dieses Thema omnipräsent. In Westeuropa weniger, was jedoch nicht bedeutet, dass Ähnliches nicht stattfindet. Als ich das letzte Mal mit Roger Köppel sprach,  fragte ich ihn nach seinem Treffen mit dem Sohn von Netanjahu, konkret danach, ob Geld geflossen sei. Er liess diese Frage unbeantwortet.

Es stellt sich die Frage, ob sich Köppel von israelischen Stellen instrumentalisieren lässt. Gerüchten nach haben Vertreter Israels vor der Publikation des «Grossisrael-Artikels» vom 10. April 2026 das Gespräch mit dem Weltwoche-Chefredaktor gesucht. Am 14. Mai kontaktierte ich deshalb Roger Köppel per E-Mail, und bat um Aufklärung. Auch diese Anfrage blieb ohne Antwort.

Keine Antwort ist auch eine Antwort.

0 Kommentare zu
«Im Dienste von Völkermord und Kriegsverbrechen - die Schweizer “Weltwoche” auf Abwegen»
Übersetzen nach
close
Loading...