Artikel von
Stefano di Lorenzo
Geopolitik Zentralasiens: Eine neue Seidenstraße?
Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisistan und Tadschikistan – zusammenfassend als Zentralasien bezeichnet – sind Länder, über die die meisten Europäer wenig wissen. Da sie im Herzen Eurasiens liegen, könnten sie zu einem neuen Schauplatz strategischer Rivalitäten zwischen globalen und regionalen Mächten werden.
Öl, Gas und Kriege: Das Kaspische Meer am Scheideweg
Einst ein vergessenes Hinterland, ist das Kaspische Meer heute zum Schachbrett der Großmächte und aufstrebenden Nationen geworden, auf dem Pipelines unsichtbare Frontlinien über Wasser und Land ziehen. Öl, Gas und Machtstreben prallen hier aufeinander und verwandeln die ruhigen Gewässer in ein potenzielles Pulverfass.
George F. Kennan und die Eindämmungspolitik: Die Geschichte eines großen Missverständnisses
Der amerikanische Diplomat George Kennan gilt als der Vater der Eindämmungspolitik und hat das Denken des Kalten Krieges geprägt. Doch obwohl er die Sowjetunion als Gegner anerkannte und sich wenig Illusionen über den Kommunismus machte, hielt er die Idee eines Krieges mit der UdSSR für unsinnig.
Unerwartete Krieger: Skandinaviens neue selbstbewusste Haltung
Die Rolle der nordischen Länder im Ukraine-Krieg wurde übersehen. Obwohl sie allgemein als harmonische und friedliche Nationen gelten, waren sie nur allzu bereit, sich der Kriegspartei anzuschließen, und zwar im Namen eines Gefühls moralischer Überlegenheit, das jeden Kompromiss mit Russland ablehnte.
Polens Supermacht-Träume tauchen nach Jahrhunderten wieder auf
In den Augen vieler Westeuropäer galt Polen bis vor kurzem als armes Land mit geringem Einfluss. Im Krieg gegen Russland musste Polen jedoch zwangsläufig eine führende Rolle übernehmen.
Belarus aus der Sicht der Geopolitik
Vor fünf Jahren schien eine „Volksrevolution“ kurz davor zu stehen, den langjährigen belarusischen Präsidenten zu stürzen. Aleksandr Lukaschenko schlug mit Entschlossenheit zurück. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine scheinen heute viele Menschen in Belarus dankbar zu sein. Doch die belarusische Opposition im Exil will mit voller Unterstützung der EU den Kampf so lange fortsetzen, wie es nötig ist.
Geopolitik und Moral
Der Westen versucht seit langem, die Politk zu "moralisieren", um auf diesem Wege die Brutalität seiner Hergemonialinteressen im öffentlichen Raum weichzuspülen. Ein vergebliches Unterfangen.
In Russland mangelt es nicht an Selbstvertrauen
Ein Bericht aus dem Sankt Petersburger Wirtschaftsforum