Ich habe einen Traum!
Die Realität: Ein Albtraum - kein Traum
Ein verhasstes Bild der Gegner wird den Krieg ermöglichen
Unsere Leser kennen die «Begründungen» des Kollektiven Westens für die gegenwärtig laufenden und wohl auch zukünftigen Kriege; sie sind bekannt und müssen nicht gebetsmühlenartig wiederholt werden; sie sind hohl und über alle Masse verlogen. Als Konsequenz dieser «Begründungen», betrachtet der Westen die Russen als aggressive Untermenschen, die den Westen angreifen werden, um ihre imperialistischen Ziele zu verwirklichen, nicht zum ersten Mal, sondern zum wiederholten Mal. Doch jedes Mal war es der Westen, der angriff und Tod und Zerstörung über Russland brachte.
Die Israelis betrachten die Palästinenser – und somit alle Araber – nicht mal als Untermenschen, sondern als Tiere. Erstere wollen sie durch Genozid vernichten und den Rest Israel unterordnen und beherrschen (Grossisrael); Generalplan Ost lässt grüssen. Die Iraner sind in den Augen des Westens durch Religionsfanatismus getriebene Terroristen und Massenmörder.
Das ist die Essenz der Begründungen im Kollektiven Westen. Die dieses Narrativ in der Öffentlichkeit formenden und rosenkranzmässig wiederholenden Damen und Herren haben sich dieses Vorgehen von Dr. Goebbels abgeschaut, dem das Diktum zugeschrieben wird, eine Lüge werde zur Wahrheit, wenn man sie nur oft genug wiederhole. Dasselbe Rezept wenden die Israelis und alle Kollegen des Kollektiven Westens an – erfolgreich.
Dass dieses Prinzip nach dem Zweiten Weltkrieg immer noch funktioniert, ist ein klares Zeichen für die komplette Degenerierung der Skepsis, dem Antidot der Propaganda. Die Konsequenzen dieser Tatsache sind beängstigend, denn auch heute sind die Mitläufer, die Schweiger und die Bequemen in der Bevölkerung zahlreich – zu zahlreich.
In Nazideutschland wurden die Juden im Geheimen ermordet. Der Grossteil der Bevölkerung wusste nicht klar Bescheid und man hielt den Mund, falls man gerüchteweise etwas vernahm. Die Naziführung schwieg über diesen Genozid, da man glaubte, dass die Bevölkerung dies nicht begrüssen würde – wohl zu Recht. Ganz anders in Israel: Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung des «Heiligen Landes» befürworten den Genozid an den Palästinensern, der für jeden sichtbar im Internet verfolgt werden kann.
Hier ein kurzer Film, der den Zustand von Gaza vor und nach der Eskalation der Zerstörung zeigt. Verglichen mit Gaza sah Dresden nach den Bombardierungen von 1945 einiges besser aus; in Dresden wurden 25'000 Wohungen zerstört, in Gaza ca. 135'000 Gebäude!
Israel wird als warnendes Mahnmal in die Geschichte eingehen und löst Nazideutschland ab – eine an Zynismus nicht zu übertreffende Wendung der Geschichte.
In Westeuropa ist das politische und gesellschaftliche Niveau ebenfalls unterirdisch. In Grossbritannien wird man verhaftet, falls man sich gegen den Genozid in Gaza stellt; selbst das schweigende Hochhalten eines Plakats mit dem Text, «Ich bin gegen Völkermord. Ich unterstütze Palestine Action.» wird als Verstoss gegen Paragraf 13 des Terrorism Acts gewertet. Genau das führte zur Verhaftung von Graham Bash, eines älteren Juden, in London. Wenn man gegen Genozid ist und jenen beisteht, die ermordet werden, ist man Terrorist.
Ich erachte Gaza als grosses KZ und die Häftlinge dürfen sich wehren – auf jede Art, so geschehen im Oktober 2023. Als die Häftlinge von Sobibor ihre Bewacher töteten und flüchteten, galt das als heroisch – siehe Film Escape from Sobibor. Heute wird man zum Terroristen, wenn man diese armen Seelen auch nur durch Plakathochhalten unterstützt.
Die Mehrheit wird zum Schweigen verurteilt
Nimmt man die Medien als Massstab, so sind alle Europäer russophob. Das entspricht in seiner Absolutheit sicher nicht der Wahrheit. Doch jene, welche nicht russophob sind, schweigen in ihrer Mehrheit. Die einen aus Bequemlichkeit, andere wohl durchaus aus Angst vor Verfolgung. Was soll den «gemeinen Bürger» schützen, was einen durchaus prominenten Jacques Baud nicht schützen konnte? Spricht man mit Menschen in Westeuropa in einem sehr privaten Rahmen, so ist es offenkundlich, dass etwa positive Äusserungen über Russland in der «neutralen» Schweiz zumindest nicht karrierefördernd sind. Mir persönlich hat ein Schweizer Banker mittleren Kaders zu verstehen gegeben, dass er das Verhalten der Schweiz als neutraler Staat gegenüber Russland und das Verhalten seiner Arbeitgeberin gegenüber Kunden mit Russlandbezug als inakzeptabel und illegal qualifiziere. Er habe jedoch zwei Kinder und ein Haus mit einer Hypothek und sehe sich daher ausserstande, seine Meinung gegenüber seinen Vorgesetzten zur Sprache zu bringen.
Dies ist ein klarer Hinweis dafür, dass die persönlichen Ansichten der Menschen gar nicht mehr wichtig sind und keine Wirkung mehr erzielen. Die Angst vor negativen Konsequenzen ist viel zu gross. Somit ist das Gewicht, das von den wenigen Mutigen auf die Waagschale der Volksmeinung gelegt wird, unerheblich. Als Konsequenz davon haben die Mächtigen bereits gewonnen.
Russophobie und genozidale Gesinnungen in Europa sind nicht nur salonfähig, sondern durch die beschriebene Neutralisierung von Gegenmeinungen zum öffentlich-rechtlichen medialen und politischen Programm geworden. Dieses Programm zeichnet sich durch eine «monotheistische» Sichtweise aus, die jeglichen Diskurs verunmöglicht: Es gibt nur den einen Gott. Und es gibt nur «unsere» Meinung, «unsere» Wahrheit. «Unsere Demokratie».
Hat das Böse obsiegt? Sind meine Gedanken dazu im Artikel vom November 2025 «Wird das Böse obsiegen?» überholt? Ganze Erdteile sind vergiftet mit Unwahrheiten, die zu einer einzigen Wahrheit wurden. Man muss die Gegner dieser Politik gar nicht mehr töten oder verschwinden lassen. Die Angst regiert und lässt die Gegenmeinungen verschwinden – Ziel erreicht.
So baut man einen Krieg
Die Hassmaschine, die mit grosser Akkuratesse aufgebaut wurde, läuft geschmeidig über alle Alt-Parteien hinweg. Die Politik, Industrie und Medien sind – wieder – eins geworden; ein klares Indiz für Faschismus. Der Kontrollmechanismus, der die „Gegner“ verstummen lässt, basiert auf institutionalisierter und rechtlich kodifizierter Angst. Angst, seine Arbeit und seine gesellschaftliche Stellung und Reputation zu verlieren. Der kleine Rest, der sich nicht einschüchtern lässt, wird etwa mit Sanktionen belegt, was zur Enteignung aller finanziellen Mittel, zur kompletten Entrechtung führt. Diese Sanktionen untergraben die Menschenwürde und die daraus sich ergebenden Grundrechte. Ein politischer und behördlicher Mechanismus, der die mittelalterliche Reichsacht putzig aussehen lässt. Fallen die Grundrechte weg, so fehlt das Fundament, auf dem jede Gesellschaft fusst. Ich verweise auf meinen Vortrag vom 3. September: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – wirklich?. Man muss lediglich 90 Jahre zurückblättern, um diese Zersetzung der Gesellschaft zu finden.
Das Ermächtigungsgesetz von 1933 kam durch eine false flag-Attacke (Reichstagsbrand) und fehlendes Rückgrat des deutschen Parlaments zustande. Seine Nicht-Nazi-Mitglieder wurden eingeseift und/oder bedroht. Dies führte zu einer mit heute vergleichbaren Machtstruktur. “Recht ist, was dem deutschen Volk nützt”, ein Bonmot von Hans Frank am Deutschen Juristentag 1933. Es fällt schwer, grosse Unterschiede zwischen 1933 und 2026 auszumachen. Heute wird die Politik von der EU nicht nur in Deutschland mit aller behördlichen Macht durchgedrückt, sondern hat die gesamte EU erfasst. An der Spitze dieser supranationalen Struktur steht die ohne demokratisches Mandat auf den Thron gehobene Ursula von der Leyen. Im Gegensatz zu ihr war Adolf Hitlers Kanzlerschaft demokratisch legitimiert.

Der direkte Krieg in Europa zwischen NATO und Russland findet somit in den Köpfen der Menschen bereits statt. Das Pulverfass ist gefüllt. Die läppische fals flag-Attacke in Leipzig (Russland soll mit einer EUR 199.- -Drohne Deutschland angegriffen haben), reichte als Funken im Pulverfass noch nicht, man wird weitere Funken sprühen lassen, bis es dann reicht.
Das Gegenkonzept – der Traum - sähe anders aus und wäre ein Segen für die gesamte Menschheit.
Das «I Have a Dream»-Konzept ist lebensgefährlich
«Ich habe einen Traum. Dass diese Nation eines Tages aufstehen und den wahren Sinn ihres Credos verwirklichen wird. Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich: dass alle Menschen gleichwertig sind.»
Dr. Martin Luther King Jr. während des Marsches auf Washington am 28. August 1963
Dr. Martin Luther-King bezahlte seinen Traum mit dem Leben. Falls die Regierungen dieser Erde Martin Luther-King folgen würden - und ich habe noch nie eine gewichtige Stimme gehört, die sich gegen den Traum dieses Helden gestellt hätte - und alle Menschen auf dieser Erde gleichbehandelt werden würden, so wären die Gründe der gegenwärtig laufenden Kriege obsolet und wir hätten Frieden.
Die Russen wären Menschen – keine imperialistischen, brutalen Untermenschen aus dem Osten. Die Iraner wären keine von «Mullahs» gesteuerten muslimischen, blutrünstigen, religiösen Terroristen. Die Chinesen wären keine seelenlosen kommunistischen Roboter, die den Westen bodigen wollten. Die Deutschen wären keine verdummten, einmal mehr verführten Nazis, die Amerikaner keine ungebildeten, primitiven unzuverlässigen Grossmäuler, die die Welt erpressen und die Briten schliesslich wären nicht die Psychopathen aus den Nebeln von Albion, welche die Welt immer noch beherrschen wollten.
Wir Menschen würden einfach zusammenleben, unsere Konflikte mit friedlichen Mitteln beilegen und niemals auf die Idee kommen, anderen mit Tod und Untergang zu drohen oder diese sogar anzugreifen oder zu zerstören.
Ich bin mir sicher, dass bei einer weltweiten Volksbefragung diese einfache Struktur der Welt durchaus Sympathien hätte – bei wohl ca. 99% der Weltbevölkerung.
Der Traum wäre ein Paradies
Obwohl die Chancen für die Verwirklichung des Traums zurzeit klein sind, ist die Beschreibung dieses Traums, dieses Ziels eine Wonne.
In Kriegszeiten steigern Staaten ihre Rüstungsausgaben in astronomische Höhen. Wir sind bereits im Krieg und die Rüstungsausgaben haben sich bereits vervielfacht. Fielen diese Kosten weg, so könnten sich die Regierungen um das kümmern, für das sie vom Volk tatsächlich gewählt wurden: Verbesserung des Lebens der Bevölkerung durch Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit etc.
In dieser Traumwelt gäbe es auch keine Sanktionen, Handel mit Gütern und Geldflüsse wären frei, unbehindert und dadurch massiv effizienter und günstiger. Davon würde jeder Einzelne auf der ganzen Welt profitieren.
Länder wie Russland und der Iran würden schlagartig zu den reichsten Ländern dieses Planeten, um uns auf die zwei der grössten von den gegenwärtigen Kriegsparteien zu beschränken. Und genau darin liegt schlussendlich einer der Hauptgründe für das momentane Scheitern des Traums. Neid heisst das Kind, neben Gier die stärkste Kraft im Menschen. Viele denken, dass Neid ein Problem der Unterschicht ist, die sich ein besseres Leben wünscht. Dem ist jedoch nicht so. Ich habe Milliardäre getroffen, welche sich wirklich jeden materiellen Wunsch mit einem Nicken erfüllen konnten. Dennoch beneideten sie jene, die noch reicher waren. Pervers, aber wahr. Dies trifft auch auf die Supereliten zu, die wir gar nicht zu Gesicht bekommen. Die Menschen mit der grössten Macht wollen automatisch auch die reichsten sein, da sie Angst haben, andernfalls ihre Macht zu verlieren.
Die Mächtigen streben keine Traumwelt an
Die Traumwelt der Mächtigen sieht anders aus, sie widerspiegelt sich in der gegenwärtigen Situation. Einerseits verdienen sie Billionen mit den Rüstungsausgaben; ein Geschäft, das von riesigen Kommissionen und Margen gekennzeichnet ist. Eine Wohlfühloase, geschaffen für korrupte Wirtschaftsführer, Politiker, politische Analysten, Lobbiesten und Grossmedien. Meine beschriebene Traumwelt wäre der Tod dieses Geschäfts. Dieses Geschäft ist dermassen lukrativ, da ein verschwindend kleiner Teil der Weltbevölkerung diese Riesensummen unter sich aufteilen kann und genug übrigbleibt, um Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Medien zu kaufen.
Man schmiert diese Damen und Herren nicht einfach, um einen Vertrag durch ein Gremium, etwa ein Parlament, zu bringen, denn schmieren ist wie mieten. Man muss immer wieder zahlen. Kauft man sich die Leute und integriert man diese in die Wertschöpfungsketten, so kostet das weniger Betreuungskosten, Managementzeit und somit Geld. Junge Politiker werden gefördert mit Stipendien und hochbezahlten Bullshit-Jobs, mit dem Versprechen, dass sie nach Pflichterfüllung in einem politischen Amt, wieder einen Job erhalten, den sie ohne Hilfe nie ergattern könnten. Je dümmer die Person, je kleiner sind die Auslagen.
Paradebeispiel: Annalena Baerbock. Zwar dumm wie Brot, «besuchte» sie einige Monate eher London als die London School of Economics (2004/2005), wurde Aussenministerin (2021-2025), danach Präsidentin der UNO-Generalversammlung (2025/2026) und ist heute Professorin of Professional Practice an der Columbia Universität. Das Gehalt wird zwischen US-Dollar 250'000.- und 400'000.- liegen. Wie der Rektor der Columbia University dazu gebracht wurde, ein solches Geschöpf, das nicht einmal ihre eigene Muttersprache beherrscht, als Professorin anzustellen, überlasse ich der Fantasie des Lesers.
Das sind keine neuen Geschichten. Joschka Fischer, der Gymnasiums-Abbrecher, landete nach seiner Zeit als deutscher Aussenminister und Vizekanzler (1998-2005) als Gastprofessor an der Princeton University – ohne Abitur, von einer Universitätsausbildung – Lizenziat, Doktorat, Habilitation – weit und breit nichts zu sehen. Ein Schelm, der denkt, dass dieser Ritterschlag zum Professor irgendetwas mit der Bombardierung von Serbien zu tun hatte.
Nach gleichem Muster laufen viele Karrieren ab: Je schwächer die Kandidaten, desto formbarer und billiger kommen ihre Sponsoren zum Ziel. Präsident Macron kannte den Begriff vom EBITDA nicht, als er 2008 bei Rothschild anheuerte; das ist wie wenn ein Maurer nicht wüsste wie man eine Maurerkelle in der Hand hält. Obwohl er bereits nach zwei Jahren Partner zum Partner aufstieg, wurden seine Aufgaben bis dahin bei grossen Transaktionen als „Junior“ beschrieben: Er füllte Excel-Tabellen aus. Um es vom Anfänger zum Partner zu bringen, benötigt man bei Rothschild 7 bis 12 Jahre. Herr Marcron bekam somit die Blumen vor der Leistung besonderer Dienste. So auch Bundeskanzler Merz bei BlackRock.
Auf diese Weise werden in Europa – und auch in den USA – Karrieren geschmiedet, um formbare und führbare Marionetten zu installieren, welche ihren Strippenziehern folgen und keinesfalls dem Wunsch der eigenen Bevölkerungen gerecht werden. Das ist auch der Grund, warum es komplett nebensächlich ist, ob sich 99% der Menschen Frieden und Wohlstand wünschen. Wo kämen wir hin, wenn der Plebs das kriegt, was er wünscht.
Wie wird man die Traumzerstörer los?
Mit dem richtigen Aufwand und dem richtigen Team von Wissenschaftlern wäre es durchaus machbar, die Damen und Herren im Hintergrund ins Rampenlicht zu zerren, aber zurzeit sehen sich – aus rein physischem Selbstschutz – viele jener mit der intellektuellen Fähigkeit dazu, ausserstande. Es gibt viele Publikationen zu diesem Thema, die jedoch meist von unbekannten Persönlichkeiten stammen und somit leichte Beute für jene sind, die solche Untersuchungen als Verschwörungstheorien abtun und damit die Autoren ins off-side spedieren.
Vor ein paar Wochen traf ich mich bei einem Essen mit einer Gruppe der grossartigsten und gewichtigsten geopolitischen Analysten des Westens. Dabei brachte ich die Frage auf, ob sie denn auch der Meinung seien, dass die These der Gruppen (deep state, Rothschilds, etc.) zutreffe: Die Antwort war ein klares Ja – von allen. Warum denn niemand von den grossen Köpfen – und das waren diese Teilnehmer – dieses Thema untersuche und an die Öffentlichkeit bringe, hat mit Selbstschutz zu tun. Mit konventionellen wissenschaftlichen und journalistischen Mitteln scheint es noch nicht möglich zu sein, das Problem zu lösen – die Angst auf der einen Seite ist zu gross und die Macht auf der anderen Seite ebenfalls. Die Zeit wird jedoch kommen, da die Puppenspieler immer wieder Fehler machen; dazu Epstein - "Concierge des Bösen" – gefährliche Fragen.
Mein Traum ist paradiesisch, aber die Wirklichkeit ist ein Albtraum.
Fazit
Ich habe diesen Traum, von dem ich in diesem Artikel immer wieder sprach, den Traum von Wohlstand für alle, den Traum von Gerechtigkeit. Und vor allem anderen den Traum vom Frieden. Es war dieser Traum, der die Menschen immer wieder aufstehen liess und kämpfen, selbst in den schlimmsten, dunkelsten Phasen ihrer Geschichte.
Ob dies unter den Umständen, welche spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg herrschen – ungewählte höchstens erahnbare geheime Gruppen steuern die Geschicke der Welt – ist ungewiss. Wer hat die Kraft, den Mut und die Mittel, diese lichtscheuen Ungeheuer ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit zu zerren und über sie zu richten?
Die Zeit läuft ab. Erreichen etwa die Europäer ihr Ziel und kommt es zum Krieg mit Russland, wird dieser gemäss Aussenminister Lawrow, ein völlig anderer Krieg sein – und er wird kurz sein.
Ich appelliere an alle Entscheidungsträger im Westen, ihren Kriegswahn zu überdenken und endlich eine Vollbremsung einzuleiten – bevor die Straße vereist, jede Bremswirkung verloren geht und die Dummköpfe am Steuer erst im Augenblick des Aufpralls erkennen, dass sie Dummköpfe sind. Den Preis dafür zahlt die Menschheit.
«Ich habe einen Traum!»