Martin Armstrong in the "World War III" Series: Empires always fail
Martin Armstrong ist seit langem für seine sehr einflussreichen Arbeiten zur Analyse globaler Kapitalströme und zyklischer Wirtschaftstrends bekannt. Die von ihm entwickelten Prognosemodelle haben Staatsschuldenkrisen und Zeiten geopolitischer Instabilität vorhergesagt, wobei sein bekanntestes Prognosemodell das Economic Confidence Model (ECM) ist. Er hat eine Reihe wichtiger Ereignisse erfolgreich vorhergesagt, darunter den globalen Börsencrash von 1987, die russische Staatsschuldenkrise von 1998 und die europäische Staatsschuldenkrise Anfang der 2010er Jahre.
Im folgenden Interview greift er auf seine Erfahrungen im Bereich der Mustererkennung und sein fundiertes historisches Wissen zurück und teilt seine Erkenntnisse über die aktuellen Konflikte, deren Ursprünge und die dahinterstehenden Motive. Er zeigt klare Muster und Lehren aus der Geschichte auf, die unsere heutigen Staats- und Regierungschefs offenbar nie gelernt haben, um zu verdeutlichen, wie westliche Nationen die Fehler der Vergangenheit wiederholen. Schließlich „gibt es keine Spiegel in der Regierung“, wie er betont, und im Gegensatz zu Menschen wechseln Regierungen und haben kein kollektives Gedächtnis. Das Problem ist natürlich, dass die Fehler, die sie wiederholen, alles andere als harmlos oder ehrlich sind: Es handelt sich um kalte und psychopathische Kalküle, bei denen politische Vorteile über unzählige Menschenleben und endloses Leid gestellt werden – und die Vorteile am Ende nicht einmal eintreten.
Armstrong wirft ein helles Licht auf die Heuchelei des Westens, insbesondere in Bezug auf den Krieg in der Ukraine. Jede Anschuldigung ist ein Geständnis: Angriffe auf die individuelle Freiheit, die Meinungsfreiheit, finanzielle Repression – alles, was die „moralisch überlegenen“ europäischen Staats- und Regierungschefs Präsident Putin vorwerfen, haben sie selbst in ihren eigenen Ländern getan.
Armstrong weitet seine Kritik auch auf die Sanktionsstrategie gegenüber Ländern wie Russland und Iran aus. Er verweist auf historische Beispiele, um zu zeigen, dass Sanktionen keinen Regimewechsel bewirken, sondern stattdessen der Zivilbevölkerung schaden und gleichzeitig alternative Allianzen stärken. Als Beispiel führt er an, dass die Sanktionen gegen den Iran eine engere Zusammenarbeit mit China gefördert hätten, insbesondere im Energiesektor. Der Westen hat offensichtlich ähnliche Fehleinschätzungen bei seiner Sanktionsoffensive gegen Russland getroffen, wo der Druck nicht zu dem erhofften politischen Zusammenbruch geführt hat, sondern stattdessen den Widerstand gegen den westlichen Einfluss verstärkt und Länder über Russland hinaus dazu veranlasst hat, ihre Abhängigkeit vom US-Dollar zu überdenken.
Die vielleicht faszinierendste Enthüllung in diesem Interview ist, dass Geldströme der beste Indikator für bevorstehende Konflikte sind, auch wenn dies vielen von uns instinktiv bewusst ist. Wie Armstrong bestätigt, weiß man, dass ein Krieg bevorsteht, wenn man im Voraus Geldbewegungen beobachtet, denn irgendjemand weiß immer, was geplant ist. Er nennt als Beispiel den 7. Oktober, als alle Verteidigungsaktien eine Woche im Voraus zu steigen begannen. Bei dem jüngsten Angriff auf den Iran war es genauso: Man hätte erwartet, dass Gold und Dollar starken Schwankungen unterliegen würden, aber das war nicht der Fall, weil Insider im Voraus wussten, dass alles sehr schnell vorbei sein würde.
Sehen Sie sich das vollständige Interview mit Martin Armstrong hier an und helfen Sie uns, die wichtige Botschaft hinter der „World War III”-Dokumentation zu verbreiten. Teilen Sie den Film mit allen, die sich Gedanken über den Weg machen, den wir derzeit einschlagen, vor allem aber mit denen, die sich darüber keine Gedanken machen.
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